07.10.26
Mikroplastik - Baum-/Rebschutzprodukte aus Kunstoff sind nicht die größten Quellen
Gehören Baum- und Rebschutzprodukte aus Kunststoff wirklich zu den großen Mikroplastik-Quellen?
Mikroplastik: Die größten Verursacher stehen nicht im Regal
Umfrage zeigt, dass Reifenabrieb für eine größere Quelle von Mikroplastik gehalten wird – Verpackungen und Kosmetik werden hingegen massiv überschätzt.
Mikroplastik ist längst im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen. Doch bei der Frage, wo die winzigen Plastikteilche tatsächlich entstehen, liegen Gefühl und Fakten teilweise weit auseinander.
Das zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des Bündnis mikroplastikfrei unter 450 Personen. Rund 80 Prozent halten das Thema für "eher" oder "sehr wichtig". Nur rund vier Prozent geben an, sich damit noch gar nicht beschäftigt zu haben.
Bei Kleidung liegen die Österreicher richtig
Bei den beiden großen Quellen landet die Bevölkerung erstaunlich nah an der wissenschaftlichen Realität: 78 % nennen synthetische Kleidung, 57 Prozent den Abrieb von Autoreifen.
Tatsächlich gehören beide zu den bedeutendsten Quellen. Nur die Reihenfolge stimmt nicht: Laut einer Konsortialstudie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT ist Reifenabrieb die mit Abstand größte Quelle des in die Umwelt gelangenden Mikroplastiks. Hier zur Studie von Fraunhofer UMSICHT. Synthetische Textilien folgen ebenfalls weit oben. Laut einer IUCN-Studie entfallen global rund 35 Prozent des primären Mikroplastiks in den Ozeanen auf synthetische Textilfasern.
Verpackungen und Kosmetik werden überschätzt
Danach wird es allerdings spannend. 55 % der Befragten halten Verpackungen für eine der größten Mikroplastikquellen, 43 % nennen Kosmetik. Wissenschaftlich sieht das ganz anders aus. Kosmetik landet in der UMSICHT-Mengenbilanz erst auf Rang 17. Verpackungen wiederum sind vor allem beim sichtbaren Plastikmüll ein großes Problem – als Quelle von Mikroplastik spielen sie eine deutlich kleinere Rolle.
Der Grund für die Fehleinschätzung liegt offenbar auf der Hand: Was sichtbar ist, bleibt stärker im Kopf. Die Plastikverpackung im Supermarkt, das Kosmetikprodukt im Badezimmer oder das Polyester-Shirt lassen sich unmittelbar greifen und ersetzen.
Das Problem rollt auf vier Rädern
Weniger sichtbar ist hingegen, dass bei jedem gefahrenen Kilometer Reifenabrieb entsteht. Und das Problem könnte sich durch den Trend hin zu immer schwereren Fahrzeugen weiter verschärfen. Besonders Elektroautos bringen wegen ihrer Batterien häufig mehr Gewicht auf die Waage als vergleichbare Verbrenner. Schätzungen zufolge kann das den Reifenverschleiß um rund 20 bis 50 % erhöhen, heißt es seitens des Bündnis mikroplastikfrei.
Abriebärmere Reifen gibt es bereits. Doch die Entwicklung hat einen Haken: Weniger Abrieb kann derzeit teilweise zulasten der Nasshaftung gehen – und damit der Verkehrssicherheit. Neue Materialien sollen diesen Zielkonflikt lösen. Breitenwirksam durchgesetzt haben sie sich aber noch nicht.
Was meiner wir, die Firma Witasek dazu?
Was sichtbar ist, bleibt stärker in den Köpfen
Was meine ich, Ing. Peter Witasek, damit? Baumschutz und Rebschutz sehen wir, daher wird gedacht man sieht Mikroplastik. Auch wenn Baumschutz und Rebschutz aus Kunststoff bei den Verursachern von Mikroplastik erst an der 190. oder 200. Stelle kommt.
Aber mit diesem Kunststoff–Baumschutz haben wir, die Firma Witasek PflanzenSchutz GmbH, schon über 50 Jahre Erfahrung. Und wir wissen, dieser Schutz funktioniert am besten.
Bäume zu pflanzen (Mischwald), bedeutet Sorgen. Wir müssen sie vor Beikraut, Unkraut, Vergrasung, Verbiss und Fegeschäden durch Wild oder Weidevieh schützen. Also muss unsere Pflanze (Baum, Weinrebe) so sicher und so schnell wie möglich diesen Gefahren entwachsen. Das heißt, es gibt nichts Besseres und Preisgünstigstes als einen Baum- oder Rebschutz aus Kunststoff.
Natürlich haben sich in den letzten Jahren sogenannte „Bio-Produkte“ entwickelt. Gut, aber nicht besser und vor allem teurer.
Ein Punkt ist nicht zu vergessen. Was ist notwendig, wenn ein Baum- oder Rebschutz aus Kunststoff seinen Zweck erfüllt hat? Eventuell ein zweites Mal verwenden oder dem Recycling zuführen. Schlussendlich gehört er aus dem Wald und Weingarten entfernt! Klassischer Kunststoff sowie auch Biokunststoff.
Nur Produkte aus unbehandeltem Holz (WitaPro® Linie) und Holzfasern (Biowit® FMX), können im Wald verbleiben und dadurch entfallen die Kosten für den Abbau und die Entsorgung.
Aber ich vergesse dies nicht:
Sie sind der Anwender, Sie sind der Besitzer von Grund und Boden, sowie der Pflanzen.
Nur Sie können entscheiden was für Sie richtig ist!
Ihr/Dein
Peter Witasek
Gründer der Witasek PflanzenSchutz GmbH